Kontaktieren Sie uns unter +43 (0) 2626 / 5870

Spezialausführungen

 

Integrierte Aufgabe- und Abgabebleche

Auf ca. 250 mm tiefen Aufgabeblechen, die über die gesamte Breite der Durchlaufebenen angeordnet sind, können aus dem Kommissioniergut Stapel gebildet werden, die dann in den Durchlaufkanal geschoben werden. Bei Kästen mit schwerer Beladung verhindern die Bleche ein direktes, unkontrolliertes Aufsetzen und schützen so die Röllchenleisten. Abgabebleche gewährleisten eine von den Röllchenleisten abgekoppelte Entnahme des Fördergutes, bremsen es jedoch weitaus stärker als eine Kommissionierablage. Bei schweren Fördergütern werden Abgabebleche nur selten eingesetzt.

 

Große Durchlauftiefen

Große Durchlauftiefen erfordern eine sensible Einstellung der Neigung der Durchlaufflächen. Sie muss gewährleisten, dass das Fördergut generell von selbst anläuft und zugleich die Durchlaufgeschwindigkeit minimiert wird. Die optimale Laufeigenschaft der Röllchenleisten erlaubt eine Minimierung der Neigung. Daher ist es möglich, dass auch große Durchlauftiefen mit geringer Geschwindigkeit durchfahren können und die Dynamik kontrollierbar bleibt. Röllchen- und Führungsleisten können auch geteilt ausgeführt und über Sonderunterzüge verbunden und seitlich fixiert werden.

 

Zusatzebenen für die Palettenlagerung

Oberhalb der Durchlaufebenen von Durchlaufregalen können Traversen für eine Palettenebene eingezogen werden. Das ermöglicht eine Bevorratung des Kommissioniergutes und damit ein schnelles Nachfüllen der Durchlaufkanäle. Die Palettenebenen werden vom Stützrahmensystem getragen. Zum Zubehör gehören Schutzgitter, Tiefenauflagen und Durchschubsicherungen.

 

Kommissionierbucht

Die Kommissionierbucht ist eine besondere Bauform und fasst Blöcke von je drei Durchlaufregalen zusammen. Das sorgt für kurze Arbeitswege und optimale Leistung.

 

Sonderkästen, KLT-Behälter

Der Einsatz von Behältern in spezieller Ausführung z. B. mit Stapelrändern und/oder Rippenböden wird bei der Planung berücksichtigt. Die Röllchenleisten werden entsprechend der Laufflächenkontur angeordnet. Die Geometrie der Führungsleisten orientiert sich am Profil der Seitenwange. Dazu sind oft spezielle Kantprofile oder hochgezogene Führungen erforderlich, um z. B. Kästen mit Überladung auf Abstand zu halten oder um eine höher gelegene umlaufende Behälterkante führen zu können.

 

Sonderausführung für den Einsatz von Regalbediengeräten 

Der Einsatz von Regalbediengeräten erfordert einen höheren Aufwand bei der Montage des Ständerwerkes, da zusätzlich das Stützrahmensystem nivelliert und mit schwundfreiem Mörtel untergossen wird. Die Führungsschienen des Bediengerätes mit Auskragungen für Wartungsplätze werden vom Stützrahmensystem aufgenommen. Um ein Zurückschieben des Fördergutes in die Gasse des Bediengerätes zu verhindern, werden die Röllchenleisten mit Rückschubsicherungen ausgestattet. Bei einer automatischen Entnahme sorgen Separatoren für eine Entnahme der Ladungsträger ohne Staudruck.

 

Integration in AKL-Systeme

Durchlaufebenen können auch im unteren Bereich von automatischen Kleinteilelagern (AKL) eingebaut werden. Bei diesem System wird im Regelfall automatisch bestückt und manuell kommissioniert (rechnergeschützt über Pick-by-Light Anzeigen).

 

Vorhandene Palettenregale mit Durchlaufebenen mittels Stützenadapter versehen

Vorhandene Palettenregale können im Greifbereich durch Anbringen von Stützenadaptern an den Regalstützen mit Durchlaufebenen nachträglich ausgestattet werden. Dabei ist in der Regel das Fabrikat der Palettenregale nicht maßgebend. Die Höhen- und Neigungsverstellung ist beim Einsatz der Stützenadapter voll gegeben.

First-In-First-Out (FIFO)
Um die Kommissionierleistung bei vorhandenen Palettenregalanlagen zu erhöhen, statten wir Ihre Palettenregale mit Durchlaufebenen aus. Hier kann man z. B. auch am Boden Paletten mit A-Artikeln belassen und darüber ein bis drei Durchlaufebenen installieren. Diese Kommissionierkanäle werden z. B. aus dem darüberliegenden Palettenlager nachgefüllt. Durch die Montage von Stützenadaptern an den vorhandenen Stützen ist eine werkzeuglose Verstellung der Höhen gewährleistet.

Last-In-First-Out (LIFO)
Falls Doppelregale mit Durchlaufebenen mit geringer Kanalkapazität installiert werden sollen, bei denen das FIFO-Prinzip nicht notwendig ist, können "Dachkonstruktionen" eingebaut werden. Die Beschickung und Entnahme erfolgt von vorne.